Fünf Dinge, die deutsche Politiker von Trump lernen können.

Fünf Dinge, die deutsche Politiker von Trump lernen können.

Fünf Dinge, die deutsche Politiker von Trump lernen können.

Hier stelle ich die fünf einfachsten und effektiven Tricks des Trump Camps vor, welche auch in der deutschen Politik unbedingt Einzug finden sollte:

Proaktive Kommunikation als Schlüssel zur Wertschätzung!

Donald Trump veröffentlicht jeden Morgen auf seinen Social Media Channels seinen Tagesplan. So erhält der Wähler einen Einblick im Leben des Volksvertreters und weiß seine Arbeit zu schätzen. Auch ist der Leser über aktuelle Themen informiert und kann seinen Input dazu liefern. Öffentliche Termine mobilisieren Menschen zu erscheinen und vertiefen, durch eine mögliche persönliche Begegnung, die Bindung zwischen Abgeordneten und Wählern. Eins ist klar: Es ist spannender die proaktive Möglichkeit der Beteiligung zu gewährleisten, als einen langweiligen Arbeitsbericht zu lesen.

Die direkte Ansprache verbindet!

The Donald war schon immer fassbar für die Menschen in Amerika. Sie nutzten und nutzen seinen Vornamen. Die „Sie“-Barriere gibt es im Englischen ohnehin nicht. Aber wichtiger als ein „Du“ oder die Ansprache mit dem Vornamen ist die direkte Kommunikation des Abgeordneten mit dem Wähler. Die Gewählten vergessen schnell, dass diese in Interviews nicht zu einem Journalisten sprechen, sondern direkt zum Publikum. Praktisch kann der direkte Blick in die Kamera dabei helfen die passive Hürde zu umgehen. Auch im Social Media Auftritt muss dies immer gewährleistet werden. Mit Live-Videos, Wochenrückblicken und Statements kann die Zielgruppe besser adressiert werden. Ein gängiger Spruch am Anfang oder am Ende eines Posts wirkt sympathisch und schafft ein Wir-Gefühl. Ein No-Go ist das Nutzen der dritten Person Singular auf den eigenen Kanälen, selbst wenn der Post von Mitarbeitern stammt!

Das Fundament: Die Stammwähler!

Donald Trump hat schnell erkannt, dass seine Stammwählerschaft ihm alle Skandale verzeihen würde. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft auch Entscheidungen gegen den Mainstream, im Sinne seiner Wähler, zu treffen. Das ist durch die Fraktionsdisziplin für deutsche Abgeordnete schwierig. Trotzdem kann diese Balance reibungslos funktionieren, wenn man sich raffinierter Mittel bedient. Durch die Schaffung eines Formats kann der Stammwählerschaft eine Bühne gegeben werden. Diese regelmäßige Interaktion hilft die Bindung nicht zu verlieren. Auch können so unangenehme Entscheidungen direkt geklärt werden. Diese präventive Maßnahme verhindert Spannungssituationen.

Weiße Westen sind uninteressant!

Impulsiv, ja meist sogar respektlos, äußert sich Donald Trump immer wieder. Damit schafft er es regelmäßig in die Schlagzeilen der Nachrichten. Das soll kein Aufruf zur Verrohung des demokratischen Wettstreits sein. Im Gegenteil, es ist die Einladung mit klarer Sprache Unterschiede zum politischen Wettbewerber, und auch eigene Fehler, deutlich zu kommunizieren. Die Mär vom sauberen Volksvertreter nimmt die Gesellschaft schon lange nicht mehr ab. Umso wichtiger ist es auf eigene und andere Flecken auf den Westen aufmerksam zu machen.

Branding ist mehr wert als ein Praktikant!

Donald Trumps Wahlkampf hatte ein eigenes Kommunikationsteam. Mit Brad Parscale wurde die Schlüsselposition zur Onlinestrategie mit einem Experten besetzt. Kein Abgeordneter kann es sich leisten seine Marke in die Hände von Praktikanten zu legen. Dazu gehört es auch, dass es sich bei dem Social Media Auftritt nicht um ein digitales Tagebuch handelt. Eine intelligente Strategie, welche Authentizität, interaktive Vernetzung und Crises-Respond beinhaltet, müssen von mindestens einer Vollzeitstelle erarbeitet und ausgeführt werden.

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