Union of Hope – My European prescription

The state of the Union has never been so clouded. The European Union is arguing with itself. Between populism and rationalism a huge gap divides the European family. Despite this, the world keeps on moving. The challenges are increasing. The future is waiting. So how can we get the European Union fit for the future? Here my prescription for the EU.

Activating the Youth

The European Youth is not able to value the peacekeeping aspect of the European idea. It has never witnessed a war and hopefully won’t ever be involved in one. So which instruments can be used to encourage the young generation to deal with Europe?

  • Distributing concrete offers. On the 18th birthday every European citizen will get a birthday letter from the European Union. A nice greeting is included, but much more important are the concrete offers that will be attached. Many do not know about the existence of programs like Erasmus+, the Solidarity Corps or other initiatives. By providing them these information we solve many problems at once. The institution is getting directly involved into the target group and that on a special emotional day! That increases the bar for appreciation. Also, the programs and initiatives will be used more frequently and hidden talents can be found. With a simple letter we can empower whole age groups directly.
  • We want to upgrade ideas into solutions. Hackathons, regional networking platforms, call for papers must be involved in the direct approach of European problems. Giving the young leaders of the Union the chance not only to contribute, but to solve difficulties with visual results integrates them in the European evolution. Shortly: The future generation resolves future problems.

 

Developing Democracy

We are witnessing changes in every aspect of our every day life. The economy, technology, our consumer habits, our society and many domains are showing new forms of development. Just the way how we understand our democracy has not changed for quite a long time. Even within the EU institutions there are doubts in recognizing the Union with its departments as a role model for democratic values. This needs to change.

  • The European Parliament is the only direct electable organ in the Union. It must gain the fundamental right to initiate legislation. The turnout is constantly sinking since the election in 1979 from 61,99% to now 42,61%. The Parliament could start with some limited form of legislative competance and slowly increase its options.
  • We implement a new election system. We combine the majority vote system with the proportional representation. The trick is that we will create regional electoral districts that could cross-border, but mainly will stay within the national border. This way we built up pressure on MPs and the future candidates to promote their views to the local citizen. In this way European politics won´t be considers something that is done far away in Brussels. The proportional representation will be a transnational list of candidates. So the voters will be requested to inform themselves about the European parties and different candidates. This whole system stand on the fundaments of pressure on the one hand (Direct voted MPs towards Citizen) and the requirement of gaining information (Citizen towards European parties).

 

Focusing on Regionalisation

Overall the European Union will always depend on its members. Subsidiarity and Centralism must complement each other. Using the next generation as the new base of a future-friendly European Union is the key to success. Giving them the share they deserve will maintain a long term period of peace, prosperity and happiness among the regions. That will be the next part.

  • The regions will play a major role in the future. Cooperation between cities and provinces will increase the exchange. Every local stakeholder should take the chances of these possibilities. Round Tables and new forms of representations are necessary to obtain valuable results. Acting as one region should gain advantages in funding accesses and project realisation.
  • Next step will be to connect the regions with each other. So a transnational cooperation of local representatives can be established. Problems can be solved by the input of new perspectives. Also, local businesses can intercede with other local business. Deals, which never would have been considered, will increase regional growth.

 

The European Union has to heal its wounds. Like a patient it should not do it by itself, but take the advice of experts. The European Union is rich in talents. Only when the European Union sees its citizen as a resource of energy, innovation and knowledge, we can update the Union to something else than an international institution: A transnational society project.

Let´s all work on it!

Die SPD muss in die geordnete Insolvenz

Die SPD ist der BER unter den politischen Großbaustellen. Seit 2005 wird an der Erneuerung gebaut. Es werden Sprüche geklopft. Es gibt den Baukran „Hashtag“, der immer wieder bestimmte Klötze bewegt. #NRWir ist einer von vielen Arbeitsunfällen. Im Aufsichtsrat „Parteivorstand“ werden sich Posten zu geschachert, der Vertrag „GroKo“ verlängert und Kündigungen ausgestellt. So verzögert sich die Baustelle und die Umleitungen für die Kundengruppe „Wähler“ verläuft über eine Gabelung in die Richtungen „AfD“ (Rechts abbiegen), „Die Linke“ (scharf nach links) und „Die Grünen“, „CDU“ und „FDP“ (weiter geradeaus bis zum Kreisverkehr). Ein Streik durch den linken Betriebsrat ist in letzter Sekunde abgewehrt. Die Arbeiter gehen weiter ihrer Arbeit nach. Der Elektroinstallateur macht die Spülungen fertig und der Fliesenleger streicht weiter die Wände. Dabei behält der Abteilungsleiter alles im Auge. Die Tür für ein vier Augen Gespräch bleibt weiter offen.

Warum funktioniert diese Baustelle nicht?

Die Kumpanei und Kungelei des Aufsichtsrats ist ein Spiegelbild der Arbeit vor Ort. Alle Vorstandsmitglieder waren selber auf der Baustelle tätig. Sie kennen die Tür zu den verschlossenen Zimmern, den Bauplan und die Grundpfeiler der Baustelle sehr gut. Sie verbrachten Ihre komplette Ausbildung auf dem Bau. Sie kennen es nicht anders. Die Arbeiter wählten Ihre Leute auf die Posten. Diese Zustände können nur von der Wurzel aus angepackt werden. Doch verblendet zu viel Unkraut die Sicht.

Die Baustelle muss dichtmachen.

Jedes Unternehmen muss sich der Zeit anpassen. Das beste Material, das beste Know-how, die neusten Innovationen müssen die bestehenden Baugeräte verbessern. Passiert dies nicht, muss die geordnete Umstrukturierung her. In manchen Fällen hilft nur die Insolvenz. Das bedeutet nicht das Ende der sozialdemokratischen Gemeinschaft. Nein, viel mehr sollte die Arbeit restrukturiert werden. Eine Kernsanierung, welche bei einer Ruine die Grundpfeiler „Werte“ belässt, aber aus den Trümmern eine Villa mit smarten Lösungen konstruiert.

Mein Bauplan

Es ist einfach zu kritisieren. Zukunftsweisende Vorschläge sollten dabei nicht fehlen. Hier meine Vorschläge für eine neue sozialdemokratische Kraft in Deutschland:

Der Name 

Die Marke SPD wird für immer mit der Agenda 2010, den Fehlentscheidungen des letzten Jahrzehnts und dem Vergleich mit Parteilegenden wie Brandt, Schmidt und Wehner ausgesetzt sein. Ein neuer Name muss diesen Schnitt mit der Vergangenheit besiegeln.

Vision

Die Partei fokussiert sich auf drei Visionen für Deutschland, welche für alle leicht erfassbar und unter 15 Sek. zu erklären sind. Durch interaktive Kampagnen, die Einbindung von Dritten und die Abdeckung von relevanten Politkfeldern entsteht aus diesen Visionen eine Bewegung.

Antragskultur

Das einzelne Mitglied wird gestärkt. Jedes Mitglied ist antragsberechtigt. Um Anträge zuzulassen, benötigt der Antragssteller die Unterstützung von einer bestimmten Anzahl von Personen (50 Personen bspw.). Diese kann er sich auf der Parteiplattform einholen. Diese kann von jedem Mitglied eingesehen und unterstützt werden. Das Mitglied vernetzt sich überregional, setzt sich mit ver. Ansichten auseinander und erhält ein Gespür für Probleme und guten Ideen.

Basisstruktur

Die Ortsvereine werden abgeschafft. Diese werden durch sogenannte „Netzwerke“ ersetzt. Netzwerke kennen keine Vorsitzende, sondern werden durch flache Hierarchien gemeinsam in sog. „Clouds“ geführt. Innerhalb der Clouds wird es jeweils einen „Koordinator“ geben. Ansonsten sind Netzwerk Termine immer überregional (mehrere Kreise/Städte), offen für Mitglieder und Nicht-Mitglieder und der Geburtsort für neue Projekte. Dieser Treffpunkt der Inspiration und Erfahrungsaustauschs wird der Motor der Partei sein.

Simples Organigramm

Wählerfreundlichkeit

Die Partei setzt auf Nichtmitglieder, Sympathisanten und Wähler. Diese bilden das Fundament und werden besonders gewürdigt. So sind grundsätzlich alle Termine für jeden zugänglich und offen. Bürgersprechstunden und Wahlkampfstände fallen weg.  Dafür entwickelt die Partei neue Ansätze zur Kommunikation. Dies wird der Schwerpunkt der Cloud „Äußere Bewegung“ sein.

Mitgliederfreundlichkeit

Zahlende Mitglieder müssen auch aktive Mitglieder sein. In der die Partei die Stärken der einzelnen Mitglieder stärkt und auf ihre Experte setzt, werden Ressourcen geschont. Auch emotionale bzw. persönliche Spannungen wie Enttäuschungen/Stress/Streit werden durch die richtige Einsetzung der Expertise präventiv umgangen.

Sie wollen noch mehr spannende Ansätze lesen?

https://www.jade-madani.de/kuckucksuhr/

 

Fünf Dinge, die deutsche Politiker von Trump lernen können.

Hier stelle ich die fünf einfachsten und effektiven Tricks des Trump Camps vor, welche auch in der deutschen Politik unbedingt Einzug finden sollte:

Proaktive Kommunikation als Schlüssel zur Wertschätzung!

Donald Trump veröffentlicht jeden Morgen auf seinen Social Media Channels seinen Tagesplan. So erhält der Wähler einen Einblick im Leben des Volksvertreters und weiß seine Arbeit zu schätzen. Auch ist der Leser über aktuelle Themen informiert und kann seinen Input dazu liefern. Öffentliche Termine mobilisieren Menschen zu erscheinen und vertiefen, durch eine mögliche persönliche Begegnung, die Bindung zwischen Abgeordneten und Wählern. Eins ist klar: Es ist spannender die proaktive Möglichkeit der Beteiligung zu gewährleisten, als einen langweiligen Arbeitsbericht zu lesen.

Die direkte Ansprache verbindet!

The Donald war schon immer fassbar für die Menschen in Amerika. Sie nutzten und nutzen seinen Vornamen. Die „Sie“-Barriere gibt es im Englischen ohnehin nicht. Aber wichtiger als ein „Du“ oder die Ansprache mit dem Vornamen ist die direkte Kommunikation des Abgeordneten mit dem Wähler. Die Gewählten vergessen schnell, dass diese in Interviews nicht zu einem Journalisten sprechen, sondern direkt zum Publikum. Praktisch kann der direkte Blick in die Kamera dabei helfen die passive Hürde zu umgehen. Auch im Social Media Auftritt muss dies immer gewährleistet werden. Mit Live-Videos, Wochenrückblicken und Statements kann die Zielgruppe besser adressiert werden. Ein gängiger Spruch am Anfang oder am Ende eines Posts wirkt sympathisch und schafft ein Wir-Gefühl. Ein No-Go ist das Nutzen der dritten Person Singular auf den eigenen Kanälen, selbst wenn der Post von Mitarbeitern stammt!

Das Fundament: Die Stammwähler!

Donald Trump hat schnell erkannt, dass seine Stammwählerschaft ihm alle Skandale verzeihen würde. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft auch Entscheidungen gegen den Mainstream, im Sinne seiner Wähler, zu treffen. Das ist durch die Fraktionsdisziplin für deutsche Abgeordnete schwierig. Trotzdem kann diese Balance reibungslos funktionieren, wenn man sich raffinierter Mittel bedient. Durch die Schaffung eines Formats kann der Stammwählerschaft eine Bühne gegeben werden. Diese regelmäßige Interaktion hilft die Bindung nicht zu verlieren. Auch können so unangenehme Entscheidungen direkt geklärt werden. Diese präventive Maßnahme verhindert Spannungssituationen.

Weiße Westen sind uninteressant!

Impulsiv, ja meist sogar respektlos, äußert sich Donald Trump immer wieder. Damit schafft er es regelmäßig in die Schlagzeilen der Nachrichten. Das soll kein Aufruf zur Verrohung des demokratischen Wettstreits sein. Im Gegenteil, es ist die Einladung mit klarer Sprache Unterschiede zum politischen Wettbewerber, und auch eigene Fehler, deutlich zu kommunizieren. Die Mär vom sauberen Volksvertreter nimmt die Gesellschaft schon lange nicht mehr ab. Umso wichtiger ist es auf eigene und andere Flecken auf den Westen aufmerksam zu machen.

Branding ist mehr wert als ein Praktikant!

Donald Trumps Wahlkampf hatte ein eigenes Kommunikationsteam. Mit Brad Parscale wurde die Schlüsselposition zur Onlinestrategie mit einem Experten besetzt. Kein Abgeordneter kann es sich leisten seine Marke in die Hände von Praktikanten zu legen. Dazu gehört es auch, dass es sich bei dem Social Media Auftritt nicht um ein digitales Tagebuch handelt. Eine intelligente Strategie, welche Authentizität, interaktive Vernetzung und Crises-Respond beinhaltet, müssen von mindestens einer Vollzeitstelle erarbeitet und ausgeführt werden.

Von der Kuckucksuhr zur Smart-Partei

Die Kuckucksuhr ist ein deutsches Produkt mit weltweitem Ruf. Die Wanduhr, mit Ihrem mechanischen Pendelwerk, gibt es schon seit Generationen. Traditionell hängt Sie voluminös an einer hohen Stelle, im wichtigsten Raum der Wohnung. Sie zeigt uns die Zeit an. Regelmäßig macht Sie sich, durch einen Vogel, phonetisch auf sich aufmerksam. Leider wird diese stolze Uhr immer weniger verwendet und landet dafür umso schneller in der Abstellkammer. Die Kuckucksuhr und politische Parteien sind sich sehr ähnlich. Einst waren Parteien wichtige Anker der Familien. Ihre Ideologie und Werte leiteten viele Haushalte in Ihrer Erziehung, in Ihrem Engagement und in Ihrem Wahlverhalten. Sie zeigten Möglichkeiten auf. Manchmal machte uns der Parteivorsitzende auf Zeichen der Zeit aufmerksam. Leider haben politische Vereinigungen auch schwierige Zukunftschancen. Womöglich landen die Parteien in der Abstellkammer.  Damit es nicht so kommt, muss die Kuckucksuhr schnellstmöglich mit einer Smartwatch ersetzt werden. Hier meine drei Vorschläge für die Reform der internen Parteistruktur:

Mobilität

Zurzeit ist das Engagement der Parteimitglieder an einem Kreisverband gebunden. Man diskutiert am Stammtisch, hängt Plakate auf und teilt Pressemitteilungen der Ratsfraktion auf den Social Media Kanälen. Die Ochsentour ist der typische Karriereweg vieler Mandatsträger. Diese Form der Mitgliedschaft geht an der Realität vieler junger Menschen vorbei. Spätestens mit dem Studium ziehen die Parteimitglieder aus. Auch während des Studiums sind die Young Leaders viel unterwegs. Auslandssemester, Praktika und weitere Mitgliedschaften bei anderen Vereinen lasten die jungen Aktiven aus. Die beschriebenen Profilierungsvorrausetzungen existieren für diese wichtige Zielgruppe nicht mehr.

Eine überregionale Mitgliedschaft auf Landes- und Bundesebene muss durch eine parteiinterne Online-Plattform geschaffen werden. Durch diese gibt es einen stetigen Austausch, unabhängig vom Standort der einzelnen Mitglieder. Online Konferenzen, themenspezifische Foren, Auflistungen von bundesweiten Parteiveranstaltungen sind im System fest verankert. Bei der Platzvergabe der Landesliste sollten mindestens 15% durch diese überregionalen Mitglieder akquiriert werden.

Unabhängigkeit

Das Klischee der Parlamente der Beamten und Anwälte ist nicht unwahr. Auch die mangelnde Bereitschaft interfraktionell zu arbeiten frustriert. Hinzu kommen Fraktionszwänge, betriebsblinde Organisation und mangelnder Realitätsbezug. Auch sind Parteiveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen oder Vorträge nichts anderes als kleine Parteitage.

Die Parteien müssen mehr auf parteilose Interessenten setzen. Die aktive Einbeziehung muss auf allen Ebenen stattfinden. Es fängt bei den Nachbarn der lokalen Geschäftsstelle an und muss bis in den Parteivorstand hineinreichen. Praktisch kann dies bei der Erarbeitung des Parteiprogramms erfolgen. Bürger können Ihre Wünsche miteinbringen, präsentieren und verteidigen. Auch im Wahlkampf sind parteilose Volunteers effektiver als sich wiederholende Parteisoldaten. Sie kommen einfacher ins Gespräch mit Ihren Zielgruppen und sind durch Ihre Unabhängigkeit vertrauenswürdiger. So könnten Parteien Parteilose schnell zu Ihren Influencern machen.

Direktmandate

Aktuell melden sich immer die gleichen Gesichter zu allen aktuellen Themen zu Wort. Das stumpft ab und kratzt massiv an der Glaubwürdigkeit. Politische Figuren der ersten und zweiten Reihe werden nicht mehr als Botschafter einer politischen Nachricht akzeptiert.

Die Lösung ist nicht weit. Eine Stärkung von Direktmandaten ist ein elementarer Bestandteil zur Stärkung lokaler politischer Partizipation. Direkt gewählte Abgeordnete haben eine Basis, welche sich mit Ihm/Ihr identifiziert. Sei es aus lokalpatriotischer Sicht, parteipolitischer Präferenz oder schlicht aus Sympathie: Direktmandate müssen mehr in die Repräsentanz der Partei mit eingebunden werden. Die Aussagen müssen nicht immer auf Parteilinie sein. Gerade die Freiheit der Direktmandate ermöglicht es Ideen bei der Bevölkerung zu testen und Reaktionen zu bewerten. So steht der Parteivorstand weniger unter Druck und ein Verschleiß der Gesichter kann vermieden werden. Gleichzeitig stärkt die Partei die eigene Vielfalt und streut Ihre Präsenz bis in die Ortsebene.

Die Generalsekretäre haben die Chance an der Zeit zu drehen. Sie sollten es dringend nutzen. Ansonsten droht bei der nächsten Wahl die Abstellkammer.

„Mein Sondierungspapier: Ein Deutschland. Was wir wollen. Was wir brauchen.“

Ganz Deutschland staunt über ein Papier. 28 Seiten sollen Deutschlands Zukunftspläne bis 2021 aufweisen. Was ist zu lesen? Nehme man Floskeln, Füllelemente und Zustandsbeschreibungen aus dem Dokument, bliebe nicht mehr viel zu begutachten. Eine Vision? Fehlanzeige. Doch könnte Deutschland einen neuen Reformprozess dringend gebrauchen. Wenn sich jedoch die Parteien weigern, dann formulieren wir diese doch selbst! Anbei meine fünf Punkte für ein „Ein Deutschland. Was wir wollen. Was wir brauchen.“

  • Demokratie denken:          Die Unzufriedenheit im Land gebietet es unsere Demokratie neu zu positionieren. Für ein Land, welches als gesamtgesellschaftliches Projekt gedacht werden muss, benötigen wir eine neue Form des Parlamentarismus. Dies umfasst die Ebenen der Kommunen, der Länder, des Bundes und Europas.
  • Stadträte der Kommunen ab 300.000 Einwohner werden mit hauptamtlichen Stadtratsmitgliedern besetzt.
  • Es wird eine feste Oberbürgermeisterkonferenz eingerichtet, welche jährlich mit dem/der BundeskanzlerIn tagt. Aufgaben sind die kommunalpolitische Zusammenarbeit und der Austausch mit dem/der KanzlerIn über aktuelle Herausforderungen.
  • Anträge und Entscheidungen, welche außerhalb des Geltungsbereiches des Koalitionsvertrages liegen, dürfen durch wechselnde Mehrheiten frei entschieden werden. So kreieren wir ein lebendiges Parlament, in welches Debatten und kreative Lösungen gewürdigt werden. Das Streiten um Demokratie bekommt einen neuen Stellenwert.
  • Wir stärken die Direktmandate. Wir reduzieren den Anteil der Abgeordneten, welche durch das Verhältniswahlrecht in die Parlamente kommen von 50% auf 40%. Gleichzeitig erhöhen wir die Gewählten des Mehrheitswahlrechts von 50% auf 60%. Die 5% Hürde wird auf 4% heruntergesetzt.
  • Das EU-Parlament bekommt das Initiativrecht und erweitert damit Ihre Gesetzgebungskompetenz.

  • Zukunft wagen:          Deutschland verweigert sich nicht der Realität. Der Wettbewerb, um die besten Ideen, hat schon lange begonnen. Zukunft ist an Mut geknüpft. Den Mut neue Wege zu gehen. Gemeinsam mit der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bereitet die Politik Deutschland auf die kommenden Herausforderungen vor. Wir freuen uns auf die Zukunft.
  • Digitalisierung fängt bei der Gesellschaft und dem Staat an. Wir digitalisieren jede Institution und wollen Behördengänge überflüssig machen. Um diese und andere Aufgaben der Digitalisierung zu organisieren, schaffen wir das Digitalisierungsministerium. Wir empfehlen den Ländern, die Etablierung des Schulfaches „Digitalisierung“ zu verwirklichen. Neben dem Programmieren, werden Zukunftsthemen wie Robotik, Smart Cities und E-Government thematisiert.
  • Ohne Energie gibt es keine Zukunft. Unser Ziel ist es, jede staatliche Immobilie auf die Geeignetheit zur Anbringung von Solaranlagen zu prüfen und bei positiver Rückmeldung auszustatten. Auch wollen wir den Denkmalschutz für die Anbringung regenerativer Energie lockern. Die Subventionierung des Diesels wird schrittweise bis 2025 gestrichen. Staatliche Neuanschaffungen von Kfz werden ab 2020 rein elektrisch sein. Bis dahin bauen wir das Ladenetz aus und beseitigen Hemmnisse, welche den privaten Bau von Ladesäulen bislang verhindert haben.
  • Die Robotik Steuer kommt. Immer mehr autonome Technologien machen menschliche Arbeit überflüssig. Um u. a. die Qualifizierungen der Neu-Arbeitslosen zu bezahlen, besteuern wir Roboter nach Ihrer Produktionskraft. Das Grundeinkommen wird ausgeschlossen. Dafür erhöhen wir den steuerlichen Freibetrag auf das Einkommen von 450€ auf 1000€ im Monat.
  • Zukunftsweisen werden die Bundesregierung bei Ihrer Arbeit begleiten. Sie beobachten Trends und bewerten diese in Studien. So unterstützen die Zukunftsweisen eine präventive Politik.
  • Wir fördern den Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche. Durch den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes und die Öffnung des Marktes für Europa, wollen wir die Kosten für Kommunikationsressorcen wie Internet und Telefonie senken.
  •  Gesellschaft leben:          Der gesellschaftliche Friede ist in Gefahr. Die Spaltung unserer Gemeinschaft ist unübersehbar. Sei es durch den politischen Extremismus, der klaffenden Schere zwischen Arm und Reich oder den drohenden Ausfall des Generationenvertrags zwischen Alt und Jung. Deutschland lebt von seinen zahlreichen Facetten. Wir wollen Talente entdecken, fördern und abrufen. Schwächen sollen nicht ignoriert, sondern klar benannt und verbessert werden. Alles im Geiste unseres Projekts „Ein Deutschland. Was wir wollen. Was wir brauchen.“.
  • Unsere Jugend ist die Säule der Gesellschaft. Wir senken das Wahlalter auf 16 Jahre. Mit der Volljährigkeit erhält jeder Bürger unseres Landes ein Zukunfts-Paket. In diesem befindet sich ein Interrail-Ticket, die aktuellen Programme für Jugendliche der Kommune, des Landes, des Bunds und Europas, eine Geburtstagskarte, eine Einladung zum Landesparlament und das Grundgesetz. So sensibilisieren wir unsere Jugend für ein demokratisches Europa mit all Ihren Möglichkeiten.
  • Minderheiten gehören in die Mitte der Gesellschaft. Wir erkennen das Problem, welche durch die mangelnde Repräsentanz von Minderheiten entstanden ist, an. Durch die fahrlässige Integrationspolitik der Vergangenheit bildeten sich Parallelgesellschaften, welche zu Skepsis oder Angst auf der einen Seite und einem mangelnden Zugehörigkeitsgefühl auf der anderen Seite, beigetragen haben. Wir brechen diese Fremde auf und kooperieren mit deutschen MSOs in politischen Fragen. Davon sind Vereinigungen ausgeschlossen, welche nachweislich von Regierungen Dritter, finanziell oder ideologisch, unterstützt werden. Auch fördern wir Programme, welche Brücken zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen bauen. Dies gilt besonders für Think Tanks, Mehrgenerationenhäuser, Bildungseinrichtungen und Elternnetzwerke.
  • Die Stärkung des Mittelstandes bleibt unsere Aufgabe. Dazu bedarf es niedriger Lebenshaltungskosten, bezahlbare Mieten und einem guten Lohn. Wir streichen die erhobene Mehrwertsteuer von 7% auf Leitungswasser, Brot und Milch. Wir stärken Nicht-Ballungsgebiete durch bevorzugte Investitionen in die Zukunft, den Ausbau der Infrastruktur (Fertigstellung von Autobahnen, Förderungen autonomer Fahrdienstleister und Smart City Solutions) und die Ansiedlung von Behörden. Die Streichung der EEG-Umlage erfolgt mit dem zweifachen Erreichen der  50% Marke an erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix. Wir streichen den Solidaritätsbeitrag.
  • Respekt vor unseren Senioren. Ihnen gebührt der Dank für Ihren Anteil an einem starken Deutschland. Sie gehören bestens versorgt und gepflegt. Die Grundrente wird eingeführt und setzt mit dem 70. Lebensjahr ein. Das bisherige Renteneintrittsalter bleibt davon unberührt. Der Pflegeberuf muss im Ansehen gestärkt werden. So wie andere Auszubildende, bekommen Pflege-Azubis eine Mindestvergütung von 1.050€. Auch führen wir die bilinguale Ausbildung ein, welche neben dem Gesellenbrief ein B1-Zertifikat ausstellt.
  • Frauen stellen über 50% der Bevölkerung. Trotzdem sind weibliche Führungskräfte, gleichzeitig auch Vorbilder für andere Frauen, unterrepräsentiert. Die Methode der Frauenquote lehnen wir trotzdem ab. Stattdessen verbessern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Ermöglichung einer 24h Betreuung in Kindertagesstätten. Auch wird das Recht auf die Rückkehr von Teilzeit auf Vollzeit eingeführt.
  • Freiheit fühlen:             Viel zu selten verbinden uns der Respekt vor dem Individuum und seiner Freiheit. Der einzelne Mensch, als Schlüssel für positive Veränderung, muss wieder ins Zentrum gerückt werden. Mit einem humanistischen Weltbild, welches die Entscheidung des Einzelnen, im Rahmen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, respektiert. Nutzen wir die Chance, des Einzelnen, mit seinen Talenten und Fähigkeiten, für die Gesamtgesellschaft aus.
  • Regulierungen gehören auf dem Prüfstand. Ordnung ist eine deutsche Tugend. Dies hindert nicht bisherige Regulierungen auf Ihre Existenzberechtigung zu prüfen und ggf. zu beseitigen. Dies gilt besonders für die Vereinfachung von Patenten, die Anmeldung eines Gewerbes und die möglichen Investitionen in Bereichen des Eigenheims. Nur so entfesseln wir verstaubtes Potenzial.
  • Individuelle Leistungen stärker belohnen. Keine Initiative oder Verein gründet sich ohne die Idee und Tatkraft des Einzelnen. Diese ehrenamtlichen Pioniere müssen durch ein neues Programm, namens „Ehrenamt erheben“, von den Bundesstiftungen, in Ihren Fähigkeiten gestärkt werden. Auch stärken wir das Vereinsrecht, durch die Absenkung der erforderlichen Gründungsmitglieder von 7 auf 5 Personen. Gründer, Selbstständige und Freelancer werden in Kooperation mit der KfW, durch kommunale Zusammenschlüsse und einem individuelleren Service in Ihrem Vorhaben bekräftigt. Auch werden die Bedingungen für Investitionen durch Risikokapital verbessert.
  • Wirtschaftlicher Wettbewerb muss auch auf (ehemalige) Monopole gelten. Wir werden unter anderem das Gesetz zur Personenbeförderungsgewerbe anpassen und dieses für moderne Fahrdienstleister liberalisieren.
  • Die Legalisierung von Betäubungsmittel, welche aus der Cannabis Pflanze gewonnen wird, ist überfällig. Die weltweit stattfindende Freigabe von Cannabis wird auch Deutschland treffen. Wir sorgen für die rechtlichen Rahmenbedingungen eines legalen Cannabis Marktes, welches wir mit einer BTM-Steuer gesondert besteuern.
  • Der Vermögensaufbau soll nicht erschwert werden. Künftig greift der Spitzensteuersatz von 43.25% (statt 42%) bei 66.950€ (statt 54.950€). Eine Reichensteuer wird ab einem Einkommen von 333.333,33€ eingeführt.

  • Werte vermitteln:           Deutschlands Rolle in der Welt wird, innerhalb Deutschlands, unterschätzt. Wir genießen höchste Anerkennung. Jenes ist alleine an den Möglichkeiten des Visa-freien Reisens erkennbar. Es ist an der Zeit die perfekten Gegebenheiten zu nutzen. Deutschland nimmt die, von der Welt erwartete, Verantwortung an. Es ist Zeit für eine einheitliche Strategie der Außenpolitik.
  • Ohne Europa ist alle Mühe umsonst. Die globale Veränderung hin zu einer multipolaren Weltordnung macht die Kooperation innerhalb der europäischen Familie unumgänglich. Nur mit einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik können wir unsere Interessen kraftvoll vertreten.
  • Die wirtschaftlichen Unterschiede innerhalb der Europäischen Union müssen abgebaut werden. Jenes erreichen wir durch interne Wirtschaftsverbände, welche Ihren Handel noch intensiver strukturieren und betreiben. Diese können gemeinsam kleinere Freihandelsverträge mit direkten Nicht-EU Nachbarländern schließen. Erweisen sich die Verträge als effektiv, können diese auf die gesamte EU angepasst werden.
  • Die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit mit unseren Partnerländern wird weiter reformiert. Neben dem Beyond Aid Prinzip, dem Marshall Plan für Afrika und unseren anderen Programmen der giz, weltwärts und Engagement global, benötigen wir dringend eine Abteilung innerhalb des BMZs für die Beobachtung von positiven Maßnahmen im Ausland. Wir müssen von den Qualitäten unserer Partnerländer lernen. Dies gilt vor allem für gesellschaftliche Sensibilisierungsprogramme von neuen Technologien, im Bereich der erneuerbaren Energien und der Partizipation der Jugend.
  • Wir bekennen uns zur EU-Armee. Diese muss unsere internen Militärausgaben jedoch reduzieren. Als Verteidigungsunion beteiligt sich Deutschland mit Ihren Stärken. Die Aussendung unserer Soldaten bleibt Aufgabe des Parlaments.
  • Diplomatie als Schlüssel unserer Außenpolitik. Unsere Diplomatenausbildungsprogramme für ausländische Diplomaten müssen ausgebaut werden. Auch muss das Auswärtige Amt dafür Sorge tragen mehr deutsche Diplomaten, Young Leaders und sonstige Führungskräfte an Programmen, Foren und Kongressen unserer Partnerländer zu entsenden.

Jodel, Tinder & Snapchat im Wahlkampf

[fusion_builder_container hundred_percent=”no” equal_height_columns=”no” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” background_color=”rgba(255,255,255,0.85)” background_position=”center center” background_repeat=”no-repeat” fade=”no” background_parallax=”none” enable_mobile=”no” parallax_speed=”0.3″ video_aspect_ratio=”16:9″ video_loop=”yes” video_mute=”yes” overlay_opacity=”0.5″ border_style=”solid”][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=”1_1″ layout=”1_1″ background_position=”left top” background_color=”” border_size=”” border_color=”” border_style=”solid” border_position=”all” spacing=”yes” background_image=”” background_repeat=”no-repeat” padding=”” margin_top=”0px” margin_bottom=”0px” class=”” id=”” animation_type=”” animation_speed=”0.3″ animation_direction=”left” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” center_content=”no” last=”no” min_height=”” hover_type=”none” link=””][fusion_text]

Eine Kurzerklärung aus Hamburg.

Die Situation: Im Wahlkampf sind digitale Medien zu einem indiskutablen Teil der Kampagne avanciert. Die Parteien, Spitzenpolitiker und Direktkandidaten versuchen sich im Ozean der Sozialen Medien zurechtzufinden. Dabei werden Facebook, Instagram und Twitter als selbstverständliche Plattform erachtet und benutzt.

Die Frage: Ist diese Trinität der sozialen Netzwerke ausreichend? Wie nutze ich andere zielgruppenorientierte Netzwerke?

Die Herleitung: Die drei o.g. Netzwerke gehören zum Pflichtprogramm. Eine Fokussierung und professionelle Ausführung sind selbstverständlich. Das liegt zum anderen an der Reichweite und der Breite der Zielgruppen, welche erreicht werden. Auf Facebook sind, durch geschickte Social Media Strategien, der gesamte Wahlkreis mit Ihren Wahlberechtigten erreichbar. Per Instagram können Sie durch intelligente Eingriffe nicht nur Ihre Abonnenten erreichen. Durch Tweets können Sie aktuelle Debatten kommentieren und beeinflussen. Allerdings bespielen immer mehr Parteien und Politiker alternative Netzwerke wie Jodel und Snapchat. Diese Akteure wissen, dass Sie mit einfachen Mitteln bestimmte Zielgruppen mobilisieren können.

Der Blickpunkt: Die Jugendorganisation der FDP nutzt Jodel als Teil Ihres Social Media Plans. Jodel ist eine auf Studenten angelegte App, in der jeder anonymisiert Nachrichten oder Bilder postet. Dieses Posting erreicht jeden in der Reichweite des Stadt- oder Landkreises. Dabei werden diese sog. „Jodel“ in chronologischer Reihenfolge auf der Startseite angezeigt und sind durch Likes und Dislikes bewertbar. Das Posting mit den meisten Likes wird auch unter der Kategorie „Lautester Jodel“ angezeigt. Mit kreativen Postings sind die Zielgruppe der Studenten leicht zu erreichen. Jodel sollte definitiv in Universitätsstädten bei der heißen Wahlkampfphase eine Rolle spielen. Die nächste digitale Applikation ist die Dating Plattform Tinder. Es gab schon einige mutige Direktkandidaten, welche Tinder als Kampagnenplattform genutzt haben. Durch sog. „Matches“ können Sie mit dem potenziellen Partner in Gespräch kommen. Direktkandidaten können also durch eine große Anzahl an Matches Ihr Profil präsentieren. Die Kontaktaufnahme ist kreativer und persönlicher. Die großen Nachteile sind die Effektivität und der große Zeitaufwand. Es ist eine sympathische Aktion, gerade für junge Direktkandidaten. Trotzdem ist Tinder kein Wahlkampftool. Anders sieht es mit Snapchat aus. Die App mit dem Geist Logo sollte definitiv eine aktive Rolle im Wahlkampf spielen. Durch Snapchat lassen sich wunderbar Alltagsgeschichten inszenieren. Aufgrund des persönlichen Touchs wird eine engere Bindung zum Nutzer erzeugt, welche sich als effektiv und mobilisierend herausstellt. Durch den Abgleich mit Ihren Telefonkontakten können Sie direkt mit einer großen Anzahl von Snappern beginnen. Beweisbar ist auch, dass Snapchat gerade von Erstwählern genutzt wird. Diese Zielgruppe wird bei vielen Kampagnen vernachlässigt.

Das Fazit: Die Welt der sozialen Medien ermöglicht Kampagnen viele Möglichkeiten. Diese sollten genutzt werden. Trotzdem sollten nur effektive Tools bespielt werden.

[/fusion_text][/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

More Lovespeech!

[fusion_builder_container hundred_percent=”no” equal_height_columns=”no” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” background_position=”center center” background_repeat=”no-repeat” fade=”no” background_parallax=”none” enable_mobile=”no” parallax_speed=”0.3″ video_aspect_ratio=”16:9″ video_loop=”yes” video_mute=”yes” overlay_opacity=”0.5″ border_style=”solid” padding_top=”20px” padding_bottom=”20px”][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=”1_1″ layout=”1_1″ spacing=”” center_content=”no” hover_type=”none” link=”” min_height=”” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” class=”” id=”” background_color=”” background_image=”” background_position=”left top” background_repeat=”no-repeat” border_size=”0″ border_color=”” border_style=”solid” border_position=”all” padding=”” dimension_margin=”” animation_type=”” animation_direction=”left” animation_speed=”0.3″ animation_offset=”” last=”no”][fusion_text]

Ein Lösungsvorschlag aus Bielefeld.

Die Situation: Besonders in den Sozialen Medien wird der gesellschaftliche Unfrieden spürbar. Der Ton im Umgang mit anderen Nutzern ist rau und respektlos. Die Politik verschlief es lange geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Nun bestimmt bspw. Arvato, ein Tochterunternehmen des Bertelsmann Konzerns, im Auftrag der Social Media Giganten welche Inhalte auf Facebook und Co. gezeigt werden und welche nicht erscheinen. Dies scheint auch keine zufriedenstellende Maßnahme gegen den sog. Hatespeech zu sein.

Die Frage: Wie kann Hatespeech verhindert werden? Welche Maßnahmen würden helfen Hasskommentare zu verringern?

Die Hintergründe: Nein, Hatespeech ist nicht auszuschließen. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen muss verstanden werden, woher Hatespeech kommt. Wir haben einerseits den schon angesprochenen gesellschaftlichen Unfrieden in Form einer Masse von vielen individuellen Unbefriedigten. Diese entladen Ihren, in der Realität gebildeten, Frust in die virtuelle Welt. Man könnte meinen, dass Hasskommentare solange existieren werden wie es unerfüllte Menschen geben wird. Zum anderen stellen Kommunikationshindernisse einen Grund dar. Dabei hilft vor allem die Vermeidung der direkten Konfrontation. Der Bildschirm trennt den direkten Anblick und somit die Gestik, Mimik und die Reaktionen des Anderen. Man kommuniziert rationaler und somit emotional kälter. Ein letzter und wichtiger Grund für Hatespeech sind die Trolle und Bots, welche nur existieren, um Hatespeech zu verbreiten. Dies unterminiert den oben genannten Gedanken, dass durch Hass geladene Kommentare zeitlos existieren werden.

Die Lösung: More Lovespeech! Soziale Netzwerke leiden an der ungleichen Verteilung von positiven und negativen Nachrichten. Positive Kommentare erzeugen nicht dieselbe Reichweite wie negative Äußerungen. Dem Nutzer muss ein Bewusstsein gegeben werden mehr positive Energie zu verbreiten. Facebook hat mit dem Herz-Botton ein hilfreiches Tool entwickelt. Nur reicht es nicht aus, um die Proportionen quantitativ auszugleichen. Der Nutzer muss, durch unscheinbare Hinweise, dazu geleitet werden auch seine, sonst stille Positivität, auch zu verschriftlichen. Die Funktion, dass nach einem Like der Hinweis erscheint „Möchtest du XY nicht auch einen lieben Kommentar hinterlassen?“ könnte ein solcher Hinweis sein. Mit einem ausgeklügelten Algorithmus wird dieser Hinweis auch nur dann erscheinen, wenn es nötig ist. Folglich werden mehr Menschen animiert Ihre positiven Gedanken zu verschriftlichen. Diese Funktion wäre auch gegenteilig denkbar. „Bist du dir sicher, dass du diesen Kommentar veröffentlichen möchtest?“ könnte als Hinweis erscheinen, wenn bestimmte Schlagwörter fallen oder nach einem eher negativ geprägten Like (wütender, trauriger Smiley).

Fazit: Es reicht nicht das Problem auszusourcen. Die Plattform sollte eine Call-to-Action Funktion anbieten. Dem Nutzer steht es frei diese Handlung durchzuführen und er und die Plattformbetreiber werden auch ein Interesse daran haben, dass soziale Netzwerke Ihre Bezeichnung verdienen.

[/fusion_text][/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

#wieManHashtagsNutzt

[fusion_builder_container hundred_percent=”yes” equal_height_columns=”yes” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” background_color=”rgba(255,255,255,0.85)” background_position=”center center” background_repeat=”no-repeat” fade=”no” background_parallax=”none” enable_mobile=”no” parallax_speed=”0.3″ video_aspect_ratio=”16:9″ video_loop=”yes” video_mute=”yes” overlay_opacity=”0.5″ border_style=”solid”][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=”1_1″ layout=”1_1″ spacing=”yes” center_content=”no” hover_type=”none” link=”” min_height=”” hide_on_mobile=”small-visibility,medium-visibility,large-visibility” class=”” id=”” background_color=”” background_image=”” background_position=”left top” undefined=”” background_repeat=”no-repeat” border_size=”” border_color=”” border_style=”solid” border_position=”all” padding=”” margin_top=”0px” margin_bottom=”0px” animation_type=”” animation_direction=”left” animation_speed=”0.3″ animation_offset=”” last=”no”][fusion_text]

Eine Kurzerläuterung aus Brüssel.

Situation: Politiker und Parteien sind seit dem Wahlkampf Obamas 2008 offener Onlinemedien in Ihre Kampagnen zu integrieren. Jedoch wird das Optimum nicht genutzt. Stellschrauben sind unter anderem das zielgruppenorientierte Advertising, die unprofessionellen Onlinestrategien und das Social Media Handling. Letzteres beinhaltet unter anderem ein wichtiges Detail: Die Nutzung sogenannter Hashtags. Diese werden durch ein # eingeleitet.

Frage: Was ist ein Hashtag? Was ist der Nutzen dieses Tool? Wie benutze ich Hashtags korrekt?

Basics: Ein Hashtag ist eine Markierung von Schlüsselwörtern oder Schlagworten. Dies lässt sich auch aus der Zusammensetzung des Wortes leicht erkennen. Die erste Silbe „Hash“ ist Englisch und bedeutet „Raute“. Die zweite Silbe „tag“ steht für „Markierung“. Bekannt wurde das Zeichen über den Kurzmitteilungsdienst Twitter. Da wären wir auch bei dem entscheidenden Punkt: Ein Hashtag ist ein Zeichen, welches nur online funktioniert. Dieses impliziert auch die Verwendung. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt die letzte Landtagswahlkampagne der nordrhein-westfälischen SPD. Der Slogan bestand aus einem Hashtag: #NRWIR. Die Abwahl Krafts ist unter anderem auf jene Kampagne zurückzuführen.

Blickpunkt: Postings auf verschiedenen Kanälen haben Ihre Tücken. Nicht jeder Kanal ist für jedes Posting verwendbar. Genauso ist nicht jeder Kanal #-kompatibel. Für Twitter sind # unerlässlich. Themen und Veranstaltungen sind dort per Hashtag zu finden und ergeben eine Schlagwortsammlung. Die am häufigsten genannten Hashtags einer Zeitperiode sind unter den sog. „Trending Topics“ zu finden. Diese ermöglichen breite Debatten in Form von kurzen Meinungen. Es ist also wichtig den richtigen Hashtag zu nutzen, um selbst aktiv und sichtbar an der Diskussion teilzunehmen. Auch bei Instagram sind die Markierungen wichtig. Auf dem Bilderdienst nehmen Postings und Hashtags andere Dimensionen an. Es gibt keine Trends, aber bestimmte Markierungen werden besonders häufig gesucht. Wenn Sie diese richtig nutzen, werden Sie auch gefunden und erhalten einen Anstieg an Likes und Follower. Einer der beliebtesten Hashtags sind bspw. #mode #sun oder #life. Nutzen Sie jedoch nur Markierungen, welche auf Ihr gepostetes Bild passen. #politics #parteiXY oder #teamwork sind für politische Postings bestens geeignet. Facebook ist bedingt #-kompatibel. Der Social Media Riese ist glücklicherweise auf dem Weg dies zu ändern.

Schluss: Mit Hashtag vervielfachen Sie Ihre Reichweite. Nutzen Sie diese strategisch und thematisch passend. Ihre Postings werden dadruch erfolgreicher!

Sie wollen mehr zu Hashtags und Onlinestrategien erfahren? Kontaktieren Sie mich.

[/fusion_text][/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]