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Wie Deutschland sich in Afrika selbst blockiert

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Frankfurter Rundschau | Merkur | FOKUS AFRIKA

Apr 1, 2026

Deutschland muss in Afrika eigene Impulse setzen

Deutschland ist in Afrika präsent, aber politisch oft nicht wirksam. Während andere Mächte strategisch handeln, verliert Berlin sich in Zuständigkeiten, Bürokratie und fehlender Priorität. Warum das zum Problem wird.

"Deutschland muss weg von der reaktiven Außenpolitik und hin zu einer vorausschauenden, strategischen Diplomatie auf dem Kontinent. Die braucht aber eine Grundlage: klar definierte Interessen. Das hat der Bundeskanzler vergangene Woche im Bundestag auch betont. Auch erkannte er, dass die überwiegende Mehrheit der Staaten auf der Welt eine klarere Führungsrolle Deutschlands einfordert. Beste Bedingungen für eine starke Außenpolitik, könnte man meinen. Die Bundesrepublik hat jedoch ein Umsetzungsproblem. Denn diese nationalen Interessen müssen auch in konkrete Maßnahmen heruntergebrochen werden. Im zweiten Schritt sollten Überschneidungen mit den nationalen Strategien der afrikanischen Staaten erörtert werden, und zuletzt dürfen Projekte auch gern zugunsten deutscher Akteure realisiert werden."

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